100-Jahr-Jubiläum 2017

Die Jubiläumsfeier vom 18. Mai 2017 in Bildern

Die ersten Gäste treffen ein. Bilder: Johannes Dietschi

Zuerst stand die Mitgliederversammlung auf dem Programm. 

"Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit." Bruno Cao, Präsident des HEV Horgen, führte gewohnt speditiv durch die Traktandenliste. Die statutarischen Geschäfte dauerten exakt 36 Minuten.

Mit oder ohne Schwurfinger: Bei allen Geschäften herrschte Einstimmigkeit.

In der Geschichte des HEV Horgen wird der Vorstand beim 100-jährigen Bestehen einen prominenten Platz einnehmen. V.l.n.r.: Carlo Creola, Martina Sieber Lüscher, Sylvia Müller, Präsident Bruno Cao, Max Clerici, Ruedi Kägi und Marco Weber.

 

"Ich gratuliere dem HEV Horgen zum 100-jährigen Bestehen." Das Festreferat von Nationalrat Hans Egloff, Präsident HEV Schweiz und HEV Zürich, fand grosse Beachtung.

Auch Theo Leuthold, Gemeindepräsident Horgen, schloss sich den Glückwünschen an.

Ebenso der Hirzler Gemeindepräsident Markus Braun. Die Berggemeinde gehört zur Sektion HEV Horgen.

Während im Schinzenhofsaal noch die Festansprachen zu hören sind, stehen im Foyer bereits die festlich geschmückten Tische bereit.

Die wunderschönen Blumendekorationen stammen aus dem Horgner Blumenfachgeschäft Doflores.

Nach der Mitgliederversammlung traf man sich auf der Piazza zum Apéro. Das schöne Wetter und die angenehmen Temperaturen waren extra bei Petrus bestellt!

Die Kadetten Horgen brachten ein Ständchen zum Jubiläum.

Die Bläser sind eifrig am Werk.

Bruno Cao (ganz links) im Kreise einiger Ehrengäste. V.r.n.l. Luca Roncoroni (Leiter Kommunikation HEV Zürich), Josef Wiederkehr (Vorstandsmitglied HEV Zürich), Ernst Züst (Ersatzrevisor HEV Horgen), Hans Egloff (Präsident HEV Schweiz) und Albert Leiser (Direktor HEV Zürich).

"Prost auf den HEV Horgen!" Ganz links Theo Leuthold, Gemeindepräsident Horgen, ganz rechts das ehemalige Vorstandsmitglied Fredi Baumgartner, neben ihm Hanspeter Brunner, Gemeinderat Horgen.

Vorstandsmitglied Sylvia Müller begrüsst den ehemaligen Horgner Gemeinderat Samuel Fröhlich.

Rechts von Vizepräsident Max Clerici (2. v. l.) Dominik Pfister und Mirjam Strehler von Jubiläumspartner Raiffeisenbank Region linker Zürichsee. Krawatte und Foulard unverkennbar in der leuchtend roten Firmenfarbe.

Gute Stimmung und fröhliche Gesichter auch bei diesen Gästen. 

Und hier ...

... hier auch.

Auch hier wird keine Ausnahme gemacht ...

... man hat sich auch viel zu erzählen.

Liz Holdener vertrat den HGV Horgen, der 1917 massgebend zur Gründung des HEV Horgen beigetragen hat.

 

Margret und Fritz Vetterli (von rechts) in charmanter Begleitung. Von der Käpfner Bäckerei Vetterli stammte das gebackene und hübsch in Cellophan verpackte "Bhaltis" für jeden Gast: ein feines Sablé, dekoriert mit dem Jubiläumslogo des HEV Horgen.

Der Sanitärfachmann Hansruedi Schaub (links) gönnte sich ein kühles Bier.

„Tolles Wetter und schön, können wir den Apéro draussen geniessen!“

Jubiläumspartner Swica war an der Jubiläumsveranstaltung mit Beratungsstand vertreten. Ivan Corona (2.v.l.), Agenturleiter Thalwil, im Gespräch mit Mitgliedern des HEV Horgen.

Der Hirzler Gemeindepräsident Markus Braun in geselliger Runde.

Durfte an der Jubiläumsfeier nicht fehlen: Philipp Hüppi, Präsident der HEV-Sektion Thalwil. 

Nach dem Apéro nahmen alle an den festlich geschmückten Tischen Platz.

Nein, das ist keine Drohnenaufnahme, der Fotograf Johannes Dietschi stieg für dieses Bild auf die Empore.

Noch ahnt die Dame (3.v.r.) nicht, dass sie an diesem Abend auf der Bühne stehen wird.

Und dann der lang erwartete erste Höhepunkt des Abends: Herzlich willkommen Kliby & Caroline!

"Du, Kliby, ich gsehn da de Hans Egloff im Publikum, ui, de isch vo de SVP - Sehr Vill Power ...!"

"Du, Caroline, bis nöd so fräch!"

"Momoll, das mues mer mängisch eifach sii!"

"Achtung, Caroline flirtet gerne mit Präsidenten!", warnt Urs Kliby den sichtlich erheiterten Bruno Cao.

Und Caroline über den Moderator Matthias Ackeret: "Du, gäll, de gsehn ich amix mit em Blocher am Färnseh. Er chunnt aber offebar nöd druus us ihm, scho 500 Mal hät er ihn uusfröglet und weiss immer nonig Bescheid."

Nach dem Auftritt von Kliby & Caroline gab es einen Wettbewerb. Hier verteilt Marco Weber, Geschäftsführer des HEV Horgen, die goldenen Lose und wünscht viel Glück.

Zehn Lose haben gezogen. Moderator Matthias Ackeret ruft alle Glückspilze auf die Bühne.

"Gewonnen!" Die Gewinnerin strahlt und kann aus vielen tollen Preisen wählen: Werkzeugkästen, gestiftet von HEV Schweiz, oder doch lieber ein ferngesteuerter Helikopter, Tischfussball oder ein flauschiges Badetuch von Medienpartner "Zürichseezeitung"? Alles geht mit rechten Dingen zu. Dafür sorgt Rechtsanwältin Martina Sieber Lüscher (links im Bild). Als Vorstandsmitglied beim HEV Horgen ist sie für die Rechtsberatung zuständig.  

Matthias Ackeret kündigt den zweiten Showblock an: Malcolm Green & The Green Experience. Im Vorfeld steht der aus dem US-Staat Virginia stammende Malcolm Green Red und Antwort.

Und dann legt er los. Hier im Bild mit den Bandmitgliedern Andy Leumann, Christoph Sprenger und Adrian Frey (von links).

Malcolm Green beherrscht ein grosses Repertoire und covert grosse Musiklegenden.

Eine Stimme, als wäre Frank Sinatra auferstanden.

"Good bye, everybody, you were great!"

 

Herzlichen Dank unseren Jubiläumspartnern

      

 

 

 
               

             

 Mit besonderem Dank an die Sektionsgemeinde und den Medienpartner

          

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Jubiläumsreise vom 1. Sept. 2017

Ganztägiger Ausflug ins Obergoms

Route: Horgen - Erstfeld - Andermatt - Realp (ab hier mit Dampfbahn Furka) - Oberwald (Umsteigen in Car) - Grimselpass - Meiringen- Brünig - Luzern - Horgen

Früh am Morgen auf dem Besammlungsort Allmend. Es tröpfelt und ist 20 Grad kühler als zwei Tage zuvor, doch egal, die Vorfreude auf den Jubiläumsausflug ist gross. (Bilder: HEV Horgen)

Jetzt ist der Schirm nicht mehr nötig. Bruno Cao (2. v. r.), Präsident HEV Horgen, mit weiteren Gästen der Jubiläumsreise.

Die Cars fahren ein: Zuerst der weitherum bekannte Sonnenblumen-Car von Bührer Reisen Hirzel...

...dann Nummer 2...

...und Nummer 3, etwas kleiner als die beiden anderen, aber ebenso bequem.

Andrang beim Einsteigen.

"Vielen Dank!" Es ist fast wie im Flugzeug: Jeder Fahrgast bekommt als Znüni ein Appenzeller Biberli und eine Flasche Mineralwasser.

Zwischen Andermatt und Realp sind die Strassen schon fast trocken.

Dann blitzt die Sonne durch und taucht die Matterhorn-Gotthard-Bahn in ein Scheinwerferlicht.

Ankunft in Realp am Bahnhof.

Zum Perron sind es nur ein paar Stufen.

Die Stationen unserer Fahrt. Abfahrt ist pünktlich um 10.15 Uhr.

Die Dampflokomotive raucht und faucht und steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Beeindruckende Details im vorderen Bereich ...

... und auf der Seite.

Ein Jahr vor dem Ersten Weltkrieg wurden die Bahnschwellen gefertigt. 

Der Chef-Chaffeur ist originalgetreu gekleidet.

Blick in den Führerstand mit den blankgeputzten Instrumenten. Als Heizmaterial dient Steinkohle.

Einer der Passagierwagen.

Präsident des HEV Horgen, Bruno Cao (2.v.r.), begrüsst die Zugbegleiter.

Tut, tuut, es geht gleich los.

Es ruckelt und zuckelt. Die Spannung steigt.

"Wir fahren!" In der historischen Atmosphäre entsteht ein ganz besonderes Reisevergnügen. Jedes einzelne Detail an der Zugkomposition wurde in unzähligen Stunden liebevoll restauriert, alles von Freiwilligen.

Wie anno dazumal: Billet aus solidem Karton.

"Alle Billette vorweisen, bitte!" Zugchef Geiger wohnt in der Stadt Basel und ist seit fast 50 Jahren mit Leib und Seele bei der Furka-Dampfbahn.

Zugchef Geiger bei der Arbeit. Gleichzeitig beantwortet er unzählige Fragen seiner Passagiere.

"Sie können Ihr Billet gleich selber knipsen." Das HEV-Mitglied bekommt dafür die Schaffnermütze und die Lochzange ausgeliehen.

Der Nebel hängt zwar tief, doch das tut der Freude keinen Abbruch.

Erste Station ist Tiefenbach.

Hier füllt der Heizer Wasser nach. "Wir brauchen ordentlich Dampf!"

Und weiter gehts. Manchmal muss die Bahn halten, weil Rinder auf den Schienen stehen.

Auf der Furka. Die Station liegt auf 2160 m ü. M.

Glück gehabt. Auch hier bleibt es trocken.

Souvenir gefällig? Es hat Dampfloki-Teigwaren ...

... oder Holzbrettli, selbstverständlich auch mit passendem Design.

Aufwärmen im Zelt.

Auf der Weiterfahrt wird das Bett des Rhonegletschers sichtbar. Heute endet das Eis viele Hundert Meter weiter oben und wird gemäss Wissenschaftlern bis Ende des 21. Jahrhunderts ganz verschwunden sein.

Kurzer Halt in Gletsch.

Oberwald kommt in Sicht. Da und dort hat es einen blauen Fleck am Himmel.

Bis zum Bahnhof sind es nur noch wenige Meter.

Der Bahnhofvorstand wartet schon.

Und auch der Sonnenblumen-Car.

Alles aussteigen, bitte.

Im Wallis bläst ein straffer Wind.

Die Dampflokomotive wird auf einem drehbaren Boden kurzerhand in die andere Fahrtrichtung bewegt, bereit für die Fahrt zurück über die Furka.

Dann geht die Fahrt Richtung Grimsel.

Dort wartet das Mittagessen im Restaurant Alpenrösli.

Blick in die gemütliche Gaststube.

Mmmh, fein: Nach einer Gemüsesuppe gibt es Kalbsgeschnetzeltes mit Rahmsauce, Bohnen, Rüebli und eine knusprige Rösti. Das schmeckt so gut, dass einzelne Gäste gleich eine zweite Portion bestellen. Dasselbe passiert beim Dessert: eine fruchtige Aprikosencrème mit Schlagrahm.

Bestens gestärkt und bereit für die Rückfahrt.

Ein letzter Blick auf der Grimsel-Passhöhe.

Dann geht die Fahrt wieder talwärts.

Blick auf den oberen Grimsel-Stausee.

Der untere ist ebenso eindrücklich.

Auf die Minute pünktlich wieder zurück in Horgen.

"Adieu, adieu, kommen Sie gut nach Hause."

Die Reise wurde grosszügig unterstützt von unserem Jubiläumspartner Bührer Reisen Hirzel.

Herzlichen Dank!